Hands off Cuba!

15. 07. 2021

Nachdem der Regime-Change in Venezuela, China, Russland, Belarus, Syrien, Iran, Myanmar, Korea, Bolivien und vielen weiteren Ländern nicht funktioniert hat, mussten sich die westlichen Ami-Schosshunde ein neues Opfer finden. Dieses Mal ist es natürlich Kuba. Die Medien hypten nach einem Musikvideo von geflohenen Kubanern aus Amerika die Protestwelle und natürlich muss jeder Experte im Westen seinen Senf dazu geben. Die "armen" Kubaner wollen doch nur "Freiheit" und "Demokratie". Genau wie bei Myanmar ist dies aber ganz und gar nicht der Fall. Natürlich ist Kuba bei Weitem nicht perfekt, aber doch besser ein Dorn im Auge, weil es sich vor der Haustüre der USA befindet. Wer wirklich glaubt, dass die westliche Welt das "Beste" für Kuba will, sollte sich nur ein Mal die Niceragua Kontra-Affäre ansehen oder die Chilenen nach der "Befreiung" durch Augusto Pinochet fragen. Obwohl eine Minderheit in Kuba demonstriert hat, gibt es immer noch eine Mehrheit im Lande, die Kuba unterstützt und dem Staat Legitimität verleiht. Der Grund für die schlechte Lage in Kuba liegt ganz klar an den Sanktionen und dem Embargo. Ob Kuba nun Sozialismus oder Kapitalismus hat, ist eigentlich egal: Wenn man ein Land dermassen abschottet, dann ist es automatisch auf sich alleine gestellt. Die PS sieht ganz klar die imperialen, ausbeuterischen Absichten hinter diesen Krokodilstränen. (Sie wollen das Land möglichst arm halten und den Lebensstandard reduzieren, sowie Gewerkschaften entmachten und Grosskonzerne komplette Macht geben.) Die Zuckerplantagenbesitzer wollen ihr Land wieder zurück und der Westen möchte Kuba ökonomisch abhängig machen. Wer wirkliche Veränderung sehen möchte, sollte sich für die Aufhebung des Embargos und der Sanktionen einsetzen. Entschieden verteidigen wir auch hier die Souveränität dieses Landes. Auch wenn man wollen würde, könnte man nicht einmal per Bank Geld auf ein kubanisches Konto überweisen. Und sollten sich Seefahrer entscheiden, in Kuba zu verkaufen, so dürfen diese einige Monate nicht in der USA andocken. Das macht das sehr unattraktiv. Übrigens hat die PS auch ein Video zur Batista-Diktatur veröffentlicht. Man findet dies in unserer "Akte: USA".

Autor: Jason Banyer