Konsequente statt kooperative Neutralität

28. 06. 2022

Vorsteher des EDA Ignazio Cassis hat gründlich versagt und sollte zurücktreten. Er hat den Schwanz eingezogen und lieber mit den erpressenden Lifestyle-Linken “kooperiert” durch Umdefinierung der Neutralität, statt standhaft und selbstsicher zu bleiben. Stattdessen sollte er den ersten und zweiten Weltkrieg studieren. Jede weitere Eskalation kann zu einem weiteren Weltkrieg führen.

Offenbar will man schlimme wirtschaftliche Zustände wie nach dem ersten Weltkrieg schaffen, die durch die Versaillerverträge zustande kamen.

Dies fördert ähnlich wie in den 1920ern extremistische Gruppierungen, wie man zum Beispiel bei der NSDAP gesehen hat.

Neutralität kann aus unserer Sicht nur konsequent sein. Es gibt keine Realität, in der wir in einigen Bereichen neutral sein können und in anderen nicht. Wir müssen damit aufhören, zu versuchen, unrechtmässige Kontrolle über andere Länder auszuüben. Wenn wir neutral sein wollen, müssen wir in allen Bereichen neutral sein.

Die Lieferung von Waffen und die Verhängung von Sanktionen sind NICHT neutral, egal wie man es dreht. Das ist sowohl für Russland als auch für uns sonnenklar. Wir haben bereits gesehen, welche negativen Auswirkungen Sanktionen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Die ganze Bevölkerung wird durch eine weitere Krise getroffen, welche alleine der Lifestyle-Linken und Liberalen zu verdanken ist.

Wann begreifen sie endlich, dass diese Sanktionen Europa mehr schadet als Russland?

Das Problem hier ist ganz klar die Molina-Doktrine, die besagt, dass wir uns überall einmischen und in Situationen eindringen sollen, die nicht unsere eigenen sind. Die Molina-Doktrine stammt offensichtlich aus dem Western Man Burden Syndrom, welches einem das Gefühl gibt, besser zu sein und die Berechtigung zu haben, sich in fremde Konflikte einzumischen.

Sollten Politiker nicht Politik für das Volk und nicht gegen das Volk machen? Die explodierenden Preise wie beim Kraftstoff treffen unsere Büezer und KMU am meisten, während dem sich einige Grosskonzerne dumm und dämlich verdienen.

Wie aber die Lifestyle-Linke so etwas bejubeln kann, ist uns absolut schleierhaft! Statt etwas für die Bevölkerung tun, haben jetzt uns auch noch in den UNO-Sicherheitsrat reingezogen. Zu diesem Beitritt haben wir grosse Bedenken. Zwar könnte sich die Schweiz für die Reformierung der UNO, Einhaltung der UNO-Charta und gegen Einmischung und Krieg einsetzen, aber so wie wir unsere Lifestyle-Linken kennen, werden sie eher das Gegenteil tun. Es ist eine Schande, wie unsere Neutralität durch den Dreck gezogen wird!

Es braucht den friedlichen Umgang auf Augenhöhe mit allen Ländern und Handel ohne Sanktionen und Embargos.

Unsere Forderung bleibt gleich: FÜR EINE KONSEQUENTE NEUTRALITÄT! FÜR EINE BÜRGERNAHE SCHWEIZ!

Autor: Stephanie Beere